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Vielleicht meint jemand dazu: Dieses Thema wurde schon oft behandelt! Oft genug? Oder vielleicht doch zu wenig? Warum gab es so viele Kriege, so viele organisierte, bewaffnete Kämpfe bei den Völkern, der Völker gegeneinander? Waren das wirklich Kämpfe der Völker? Wo geschah es so, dass die Völker einen Krieg wollten? Es gab manchmal Stimmungen für einen Krieg, die aber irgendwie organisiert unter das Volk, in das Volk gebracht wurden. Kriege waren überwiegend Machtkämpfe einer Minderheit von Mächtigen auf der einen Seite gegen eine andere Minderheit von Mächtigen. Die eigentlichen Gegner waren die Minderheit der Mächtigen. Die beteiligten Völker hatten meist keinen Grund Gegner zu sein. Feindbilder sind machpolitische Propaganda, Erfindungen von der Minderheit der Gegner. Feindbilder sind keine begründete Erfahrung der Völker miteinander.

Warum gab und gibt es in unserer Geschichte so viel Machpolitik, so viele Feindbilder, so viel Unterdrückung, so viele Kriege, so viel Verarmung, so viele Leiden, so viel Unglück, so viel Sterben? Keine anderen Ereignisse haben auch nur annähernd so viel Unglück den Menschen gebracht wie Machtpolitik. - Immer wieder gibt es Wortführer, die sich wegen des vielen Unglücks der Machtkämpfe gegen Gott und den Himmel wenden. Manche von den Wortführern wollen uns überzeugen, dass es Gott und den Himmel nicht gibt wegen des vielen Unglücks der Menschen durch die Machtkämpfe. Was sich auf dem kleinen Planet Erde ereignet, ist bestimmt kein Maßstab für die Milliarden riesigen anderen Welten. Vielleicht wurde die Erde von anderen Welten bis jetzt noch nicht entdeckt, weil wir unter den vielen Milliarden etwa wie ein Staubkorn sind. Kann es in dieser Kleinheit bei uns einen Maßstab für das Ganze geben, sogar für Gott und den Himmel geben?

Dass es bei uns Menschen Macht gibt, musste daraus die grausame und blutige Geschichte der Machtpolitik entstehen? Es wäre auch anders möglich gewesen und es ist immer noch anders möglich: Macht ist uns gegeben als Verantwortung. Wie kann man das auch anders sagen? Macht soll die Antwort finden, wie das Miteinander gut bei uns Menschen ist und dafür sorgen, dass es gut geht miteinander.

Die Machtkämpfe haben die Richtung auf das Gegeneinander. Bei der Macht als Verantwortung geht es um das Miteinander. Macht kann und soll wie eine Brücke im Zueinander und Miteinander sein. Das ist möglich und das gibt es sogar. Wir sollten mit den Kindern und mit der Jugend immer wieder die Spuren und Wege zu dieser Seite unserer Geschichte suchen und finden. - Die große menschenfreundliche Macht Gottes und des Himmels ist offenbar: Da ist uns Menschen die reiche und schöne Erde als Heimat für uns alle geben. Die große allgemeine Begabung ist ein wunderbarer Reichtum für alle Menschen. Macht ist auch eine Begabung für umfassenderes, ausgestattetes Miteinander und nicht für feindliches Gegeneinader. Damit wir Macht als Begabung für das Miteinander verwirklichen, sollten wir besonders für die Verwirklichung dieser Begabung sorgfältig die Hilfe des Himmels suchen und annehmen, dass dadurch unser Miteinander mit dem Himmel zur Wegbereitung für das kleine und große humane Miteinander bei uns Menschen wird.

Wir haben mit unserem Wissen und Können Anteil am Wissen Können des Himmels. Diese und andere Großzügigkeit gibt es von unseren Freunden im Himmel für uns Menschen. Gehört auch Macht zur Großzügigkeit des Himmels für uns Menschen? Aber nicht deshalb, dass einige andere beherrschen, unterdrücken oder gar versklaven. Macht sollte wahrscheinlich immer schon für humanes Miteinander sorgen und humanes Miteinander verwirklichen.