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Daran hätten wir schon längst und immer wieder erinnert werden sollen, dass es für uns Menschen Reichtum an Freude geben kann. Aber die Reichen sind doch die Wenigen im Luxus von Palästen und im Überfluss. Rund um die reiche und schöne Erde plagen sich ganze Völker in Hunger und Not. Ja es gibt sie die reiche und schöne Erde. Im Wohlstand (Fernsehen!) ist sie überall zu sehen: die reiche und schöne Erde. Diese Freude erleben jetzt schon viele Millionen von den schönen Fernen und Weiten der Erde. - Jetzt wissen wir auch, dass es noch Milliarden andere Welten gibt. An jedem abendlichen Sternenhimmel funkeln sie tausendfach zu uns. Ob dort auch so schöne Welten sind wie unsere schöne und reiche Erde und ob dort jemand ist? Das wissen wir nicht.

Warum gibt es die reiche und schöne Erde? Für uns? Auf der Erde wird keinem anderen Lebewesen so viel geboten wie uns Menschen. Das ist schon lang so. Menschen können schon Jahrhunderte oder Jahrtausende einen großen Reichtum der Natur nutzen und Freude daran haben: Pferde sind schon frühe treue Freunde von Menschen und vielfältige bescheidene, intelligente, uns an Stärke überragende Mitarbeiter der Menschen. Hunde (Verwandte von wilden Wölfen!) sind gerne unsere Begleiter, Hausgenossen und Spielfreunde von Kindern. Katzen (Verwandte von Tigern u.a.) wohnen gerne bei uns als einschmeichelnde Hausgenossen. Und was die Erde alles an Schönem und Nützlichen für uns hervorbringt: In den Tiefen der Erde sind Schätze für den Wohlstand von Milliarden Menschen, für Jahrhunderte, für Jahrtausende. Bei diesen Schätzen fand man Zusammenhänge und Wirkungen, aus denen der technische Fortschritt entstand, den es überwiegend für uns Menschen oder nur für uns Menschen gibt. Lebensfreude war früher für viele mehr ein Traum. Jetzt sind wir schon in unserem Alltag umgeben von Angeboten an Lebensfreude. Viele, viele Menschen erfahren jetzt durch den technischen Fortschritt Lebensfreude im Alltag.

Kann es so weitergehen? Kann der allgemeine technische und soziale Fortschritt allgemein werden auch bei den jetzt noch immer armen Völkern? Die reiche und schöne Erde gehört auch den armen Menschen. Die Begabung für technischen und sozialen, für humanen Fortschritt haben auch die armen Völker. Leider wurde durch den technischen Fortschritt eine noch bedrohlichere Entwicklung. des politischen Gegeneinanders möglich gemacht. Bis in die moderne Zeit war solche Politik, auch solche Weltpolitik fast selbstverständlich.

Humane Politik als Verfassungsrecht, als Völkerrecht, wo es um das Leben der Menschen, um die mögliche Lebensfreude für die Menschen geht, müsste einen ersten Platz in der akademischen und politischen Tagesordnung haben. Auch in der Religion und mit der Religion könnte und müsste man sich bewegend bemühen, dass die Lebensfreude, die es vom Himmel für die Menschen auf der Erde gibt, sich im Frieden, in der Freiheit, im sozialen und im geistigen Wohlstand verwirklicht.