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Im 20. Jahrhundert wurde unser Wissen über vergangene Jahrtausende um einiges bereichert. Aber es sind noch nicht viele Jahrtausende. Bei zehn Jahrtausenden wird unsere Wissen schon immer geringer. Schüler könnten Spaß daran haben, wenn sie in der Schule beim zehnten vergangenen Jahrtausend angekommen sind, weil es für die ferneren Jahrtausende noch nicht viel Lernstoff gibt. Über die Jahrmillionen der Erdgeschichte und über die Geschichte des Weltalls muss man sogar bis zum Abitur und auch bei den meisten Hochschulstudien wenig oder fast gar nichts wissen. Liegt das vielleicht daran, weil dieses hochinteressante Wissen mit einem sehr anspruchsvollen Wortschatz ausgestattet ist. Beim Lernen dieses Wissens kommt es bald zur Ermüdung durch die Flut von Begriffen und Theorien für schwer vorstellbare Zustände und Vorgänge, wobei man dann oft nicht versteht, warum es dafür diese Bezeichnung gibt. Auch die Theorien verstehen meist nur die Spezialisten. Dürfen wir hoffen, dass es mit weniger Sprachbarrieren und Denkbarrieren allgemein mehr Chancen geben wird für die Bereicherung unseres Wissens über die Jahrmillionen unserer Erde und des Weltalls?
Warum sollten wir darüber überhaupt etwas wissen und dann sogar mehr wissen? Das ist doch auch unserer Vergangenheit - aus der wir kommen, das ist doch auch unsere große Wirklichkeit - zu der wir gehören. In dieser Richtung können wir zu wertvollem Orientierungswissen gelangen: In den Jahrmillionen der Erdgeschichte und der Geschichte des Weltalls ereignet sich große Intelligenz und großes Können. Vielleicht ist weithin noch zu wenig entdeckt, dass wir mit unseren bisherigen Begriffen und Theorien die große Physik, die große Chemie, die große Mathematik zu wenig erkannt haben, ohne die das alles gar nicht möglich wäre. Und warum sollen wir das erkennen? Es ist eine Freude so große Physik, so große Chemie, so große Mathematik verwirklicht zu sehen, die schon vor uns da war, die von Größeren kommt als wir sind.
Von uns kommt die große Physik, die große Chemie, die große Mathematik in der Erdgeschichte und im Weltall nicht, weil in den entsprechenden Jahrmillionen wir noch nicht da waren. Manche blocken hier das Weiterdenken ab und verkünden eine Theorie mit scheinbar wissenschaftlichem Inhalt. Sollen wir bei manchen Theorien das Weiterdenken aufgeben, nur weil diese oder jene Theorie vielen gefällt oder von vielen wiederholt wird? Keiner darf uns aufhalten beim Weiterdenken über den geistigen Ursprung der großen Physik, der großen Chemie, der großen Mathematik in den Jahrmillionen. Und es gibt keine überzeugende Theorie, die erklären kann, dass ein geistiger Ursprung der großen Physik, der großen Chemie, der großen Mathematik in den Jahrmillionen und vor den Jahrmillionen nicht existiert.
Beim Weiterdenken in die Erdgeschichte hinein, in die Geschichte des Weltalls hinein, in die Jahrmillionen kommen wir näher und näher zu dem großen geistigen Ursprung vor den Jahrmillionen. Je mehr wir weiterdenken, desto mehr kommen wir geistig von der wunderbaren großen Wirklichkeit der Erde und des Weltalls zu der noch größeren anderen Wirklichkeit des großen geistigen Ursprungs.