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Wenn man nur einige Zeilen darüber liest, kann man kaum weiterdenken. Viele Tausende Tote vielleicht in einigen Minuten! Viele, viele ganz Arme, viele hungernde Kinder jetzt unter Trümmern oder umgeben von Trümmern! Auch das gibt es auf der Erde, in der Erde. …… Schon einige Zeilen der Berichterstattung von Haiti Mitte Januar 2010 sind ein erschütterndes Kapitel vom Leiden und Sterben bei ohnehin armen Menschen. Wie soll man dabei weiterdenken, wenn einem der Verstand stehen bleibt? Warum gibt es das?
Die Naturvorgänge in der Erde können manche erklären, aber für so viel Leiden und Sterben bei ohnehin armen Menschen gibt es keine Erklärung. Irgendwo wollten Einzelne oder einige zusammen dazu beten. Bei manchen war es ein Stammeln, andere gelangten mit Seufzern zum anhaltenden Beten. Wird bei solchem schrecklichen Leiden und Sterben manches Gebet verstummen oder gar mancher Glauben erschüttert? Perfekte Antworten gibt es dazu nicht mit oder ohne Glauben. Wie verkraften wir dabei die Einwände gegen Glauben? Wenn sich das in der Bitterkeit bei den Betroffenen ereignet, kann liebevoller Beistand tröstlich sein. Sollen Naturkatastrophen ein Abgrund werden für den Glauben?
Als moderne Menschen wissen wir, dass immer und überall um uns und über uns ein Weltall ist mit Milliarden riesigen Welten, die sich um uns und über uns mit Millionen Geschwindigkeiten und mit Millionen Energien bewegen. Und dabei bewegt sich die Erde auch mit einhunderttausend Kilometern in der Stunde auf der Bahn um die Sonne und mit zweitausend Kilometern in der Stunde bei der täglichen Umdrehung. Dass wir täglich Licht und Wärme empfangen, kommt seit Tausenden, seit Millionen Jahren auf die Erde von dem riesigen Atomwerk Sonne, wo dafür vier Millionen Tonnen Wasserstoff in der Sekunde atomar verwendet wird. Können wir damit die Opfer von Naturkatastrophen trösten?
Es gibt viel humane Hoffnung und menschenfreundliche Hilfe bei Naturkatastrophen. Aber vielleicht können wir mit modernem Wissen mehr humane Vorsorge für Naturvorgänge lernen. Dazu geschieht schon einiges. Wenn man alle Bemühungen und Mittel, die im politischen Gegeneinander eingesetzt werden, nutzen würde, damit humane Vorsorge für Naturvorgänge noch mehr gelingt, würde es wie bis jetzt mehr und mehr Schutz und Sicherheit geben.
In der modernen Welt gibt es eine menschenfreundliche Entwicklung für die Bewältigung von Naturvorgängen. Anscheinend haben wir für dieses Wissen und Lernen eine hoffnungsvolle Begabung. Um nochmals bei diesen Problemen auf den Glauben zu kommen: Zu unserer Begabung für eine wirkungsvolle Weltgestaltung kommt noch die Chance, dass wir im Glauben mit der großen Intelligenz und dem großen Können des Himmel leben lernen, um mehr und mehr global humane Vorsorge in der Menschenwelt zu verwirklichen.