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Wir sollen und können in unserer Zeit viel lernen. Und was lernen wir vom Himmel? Wenn das nur noch ein Thema für Religion ist, dann werden vielleicht viele im Abstand von der Religion keine Orientierung lernen zu der ganzen großen Wirklichkeit mit dem Himmel. Zur ganzen großen Wirklichkeit gehört auch der Himmel. Die Pflanzen, die Tiere, alle anderen Lebewesen der Erde brauchen keine Orientierung zur ganzen großen Wirklichkeit. Ihre jeweilige Welt ist ihre Umwelt. Anscheinend ist das für sie die ganze Welt, die ganze Wirklichkeit. Wir Menschen können über andere Welten nachdenken, wir können andere Welten suchen und finden. Dabei sind wir mit unserem Lernen und Wissen jetzt schon bei den Milliarden anderen Welten im Weltall angekommen. Gibt es zu unserer Welt und zum Weltall eine Welt aller Welten? Anders gefragt: Gibt es noch mehr als unsere Welt und das Weltall? Mehr als unsere Welt ist das Weltal: Das sehen wir überzeugend am nächtlichen Sternehimmel. Wo kommt das alles her, und wie kann das mit all den Milliarden so weiter bestehen? Das konnte nur entstehen und kann nur weiter bestehen von ganz großer Intelligenz, von ganz großem Können.

Warum ist es für uns nicht möglich, diese Welt der ganz großen Intelligenz und des ganz großen Könnens direkt zu sehen, direkt zu erfahren? Wir alle wären bis zur Regungslosigkeit überwältigt schon beim direkten Anblick von Milliarden Sonnen. Größen wie im Weltall verkraften wir nicht in direkter Nähe und im ganzen Aussehen und dazu noch bei Geschwindigkeiten und Energien wie im Weltall. In der Welt aller Welten, im Ursprung von allem, ist das alles doch genauso überwältigend groß oder noch viel größer. - Die Milliarden Größen des Weltalls sind für unsere Sinne und unsere Begabung menschenfreundliche Erfahrungen mit der wärmenden Sonne, mit dem schönen Mond und dem wunderbaren Funkeln des nächtlichen Sternenhimmels. Inzwischen wissen wir davon mehr, mit unserem Wissen ist das ganz große Wirklichkeit. Die ganze große Wirklichkeit zu unserer Welt ist das Weltall. Was wir jetzt über das Weltall wissen, geht über unsere Vorstellung und Begreifen hinaus. Schon beim Weltall sind in unserer Begabung Grenzen für unsere Vorstellung, für unser Begreifen, wahrscheinlich um uns zu schonen, um uns vor anhaltender Überwältigung zu bewahren.

Das Weltall kommt aus dem noch größeren Ursprung von ganz großer Intelligenz und ganz großem Können, weil das ohne ganz große Intelligenz auch für ganz große Physik, ganz große Chemie, ganz große Mathematik so nicht entstehen konnte und nicht weiter bestehen könnte. Diese Welt aller Welten des Ursprungs und des Weiterbestehens überragt unser Begreifen und unsere Vorstellung noch mehr als das Weltall.

Zum MEHR des Himmels gibt es - statt Begegnung mit der überwältigender Größe - den menschenfreundlichen Zugang des Glauben zum großen Gott als unser guter Vater, zu den menschenfreundlichen Engeln als unsere guten Freunde, gibt es auch über dieses Leben hinaus den Himmel als ewige Heimat.