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Wissen ist für uns ein großer Reichtum. Der menschenfreundliche Fortschritt in unserer Welt wurde möglich und verwirklicht durch Wissen. Das Gegeneinander bei uns Menschen entstand in der Vergangenheit und besteht bis jetzt aus Unwissenheit:
„Sie wissen nicht, was sie tun!“ Dieser Aufschrei vor zweitausend Jahren im qualvollen Leiden und Sterben ist die erschütternde Kurzfassung vieler dunkler Kapitel unserer Weltgeschichte und vieler Lebensgeschichten. Inzwischen haben wir es weit gebracht mit unserem Wissen. Eine Bibliothek mit allem Wissen der Menschen wäre vermutlich kaum in einigen Hochhäusern unterzubringen. Wahrscheinlich bräuchte man dafür eine ganze Stadt. Ergibt sich daraus, dass wir jetzt wissen, was wir tun?
Anscheinend müssen wir alle noch viel lernen, damit das Leben in dieser Welt menschenfreundlicher wird. Gibt es dazu noch zu wenig Wissen in unseren Bibliotheken? Oder müssten wir die menschenfreundliche Richtung, die uns zusammenführt, in den Bibliotheken und beim Lernen für uns alle finden. Und warum? Weil das Gegeneinander Leid, Armut und Tod verursacht. Gelungenes Miteinander bringt mehr Frieden und Wohlergehen. Wissen für den Frieden und den Wohlstand ist heilsames Wissen, heilt uns von dem unheilsamen alten Gegeneinander. Mit Wissen kommen wir weiter, weiter als wenn wir uns mit Macht gegeneinander behaupten. Wir brauchen das lebensnotwendige Wissen der humanen Bildung für das freundliche und friedliche Miteinander.
Wir Menschen leben in einer großen Wirklichkeit hier auf der Erde und über die Erde hinaus. Von der ganzen großen Wirklichkeit wissen wir nur wenig, auch mit den Milliarden Büchern unserer Bibliotheken. Schon mit einigem Wissen können wir Besinnung lernen über uns hinaus, hinein in die große Wirklichkeit. Für uns alle gibt es jetzt das Wissen über andere große Welten um uns herum und über uns. Warum das alles so ist und wie das so werden konnte, begreifen wir nicht. Aber wir können einiges davon erfassen, obwohl es unser Begreifen übersteigt. Und wir können mit dem, was wir erfassen von anderen Welten, uns orientieren. Für die größere Wirklichkeit, für die große Wirklichkeit haben wir meist wenig Detailwissen. Was davon für uns fassbar ist, kann für uns zum hilfreichen Orientierungswissen werden, auch wenn es um andere Welten geht, wo vieles oder fast alles ganz anders ist als bei uns.
Von der ganzen großen Wirklichkeit wissen wir vor allem dies, dass es sie gibt. Begreifen können wir die ganze große Wirklichkeit nicht. Aber weil wir die ganze große Wirklichkeit mit unserem Orientierungswissen fassen können, sagt kaum jemand, die ganze große Wirklichkeit gibt es nicht. - Himmel heißt die noch größere Wirklichkeit als die ganze große Wirklichkeit. Ist Glauben dies: Wir können die noch größere Wirklichkeit des Himmels fassen, weil so vieles in der ganzen Wirklichkeit mit dem Sinn von großer Intelligenz und großem Können ausgestattet ist und sich ereignet. In dieser Sicht und Besinnung ist überall viel vom Himmel. Glauben ist Orientierung zum Himmel, auch mit Wissen - Orientierung zur großen Intelligenz und zum großen Können des Himmels.
Die ganze große Wirklichkeit ist überwältigend groß mit Milliarden Himmelskörpern, Milliarden Energien und Milliarden Geschwindigkeiten. So viel können wir davon fassen, aber wir begreifen und wissen davon wenig. Bei der noch größeren Wirklichkeit des Himmels kann es für uns immer wieder Freude geben über die ganz große Intelligenz und das ganz große Können im Ursprung und im Ablauf. Daran haben wir Anteil mit unserem Wissen und so kann unser Wissen zur Orientierung in den Himmel werden.