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Für uns Menschen gibt es humane, freundliche, friedliche und geistreiche Wege in diesem Leben, in dieser Welt. Dabei können menschenfreundliche Lebenswege entstehen. Leider ist das nicht bei allen so und nicht immer so. Menschen und Völker sind auf Abwege und in Abgründe geraten. Das Unglück von Abwegen und Abgründen wird vielfach und verschieden beurteilt und dadurch manchmal auch noch schwerer. Oft werden die Betroffenen zu schnell so behandelt, als wären sie selbst und allein verantwortlich, dass sie in das Unglück von Abwegen und Abgründen geraten sind.
Sollten wir alle behutsam und bescheiden dies bedenken: Wie viel ergibt sich schon bei der Geburt, wo wir hin hingeraten und was aus uns werden kann? Was wird durch die Zeitgeschichte für uns möglich, behindert oder verhindert? Was und wie viel wird bei uns gefördert, erschwert oder verhindert durch Begegnungen und Gelegenheiten? Schon bei diesen Fragen ergeben sich für uns Wege, Abwege und Abgründe. Was können wir dazu für unser eigenes Leben bestimmen oder was ist schon da oder ereignet sich ohne unser Zutun? Kann mit dieser Besinnung Hilfe bei der Bildung entstehen? Erkenntnisse solcher Zusammenhänge können sich zu Gunsten der Betroffenen auswirken.
Mit HUMANER BILDUNG kann es ein humanes Bewusstsein dafür geben mitzusorgen, dass es menschenfreundliche Wege gibt, dass Menschen vor Abwegen und Abgründen bewahrt bleiben. Schon die Geburt eines Menschen sollte die Chance für menschenfreundliche Wege in dieser Welt sein. Ein Neugeborenes sollte nicht in das Risiko von Abwegen und Abgründen hineingeraten.
Kann man das verhindern? Doch nicht damit, dass man ein werdendes Menschenkind in den endgültigen Abgrund bringt, damit es gar nicht in dieser Welt ankommt? - Es trifft doch zu, dass die meisten Kinder mit Freude in unserer Welt empfangen werden? Die Versorgung der Kinder wird von vielen gerne und gut verwirklicht. Genauso wie gute Versorgung brauchen Kinder und die Jugend auch diese Sorgfalt der Erwachsenen, dass sie vor den Abwegen und Abgründen in der Menschenwelt bewahrt bleiben. Das kann schwierig werden, wenn politische Verführung auch Kinder und die Jugend auf Abwege und in Abgründe drängt. Aber mit wachsamer Sorgfalt kann es auch dabei Rettung und Hilfe für die Kinder und die Jugend geben.
Besonders angewiesen sind Kinder und die Jugend auf Hilfe bei dem täuschenden Vergnügen von Süchten und Ausschweifungen. Erwachsene, die das betreiben oder begünstigen, sollten erschrecken, wie viel Unglück, wie viel Leiden und Sterben sie durch täuschendes Vergnügen, durch die Verleitung zu Abwegen und in Abgründe schon bei Kindern, bei der Jugend und in den Familien verursachen. Wir alle müssten doch dabei erschrecken und uns zu dieser Sorge und Sorgfalt deutlich, vernehmbar und wirksam bekennen?!