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Namen und Themen sind jetzt in dem kleinen Überblick hier Stichworte für große Aussichten, dass mehr und mehr humanes und geistreiches Recht gesucht, gefunden und verbreitet wird. Bisher gab es bei uns viel gutes Bemühen für humanes und geistreiches Recht. Die vielfache Kritik an der Rechtssprache und an der Rechtsflut sollte positiv ergänzt werden durch die Ermutigung, humanes Recht und geistreiches Recht mehr zu beachten und darin gebildet zu werden. Dafür gibt es bei uns in der Lehre, in der Literatur, in unserer Rechtsordnung und in unserem Rechtsstaat ein reiches Angebot. Dieser kleine Überblick hier soll eine Ermutigung sein für weiteres Interesse an dem reichen Angebot im Bemühen um das humane Recht, um das geistreiche Recht. Dazu hier auch einige Hinweise:
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts (1821). Zentrale Idee bei Hegel ist der objektive Geist: Der Volksgeist, das was alle gemeinsam denken, was ein Volk denkt. Daraus entstanden die Rechtsphilosophie Hegels und ein geschichtliches System von kulturellen Entwicklungsstufen. Auch das Recht verändert sich mit dem Denken der Menschen.

Ludwig XIV.:L´etat c´est moi“, der Staat bin ich (13. April 1655). Über den Ursprung des Zitats sogar mit Datum gibt es kritische Fragen. Es kennzeichnet jedenfalls eine zutreffende Einstellung und verbreitete Praktiken bei der Beherrschung von Volk und Staat und kennzeichnet die Staatspraxis im absolutistische Staat des 17. und 18. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein. Und wie war es in den Diktaturen des 20.Jahrhunderts? Gibt es das auch noch im modernen 21.Jahrhundert?

Gustav Radbruch: (1878 – 1949) Rechtsphilosophie, Neuauflage 1999, (Hauptinhalte sind: der Rechtsbegriff und die Rechtsidee); Einführung in die Rechtswissenschaft, 1910

Staatslehre bereichert die allgemeine humane Bildung. Die Themen dazu können fast jeden interessieren: Relativität des Staatsbegriffs; Herkunft des Wortes „Staat“; „Staat“ als solcher; „moderner Staat“; Verfassungsstaat. - Der „moderne Staat“: „drei Staatselemente“ nach dem Völkerrecht: 1.Staatsgebiet, 2.Staatsvolk 3.Staatsgewalt (Souveränität). - Staatsformen: Volksherrschaften, Monokratien, Oligarchien (Herrschaft einiger Personen oder Familien). - Regierungsformen: Parlamentarische Demokratie, Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Westlicher Verfassungsstaat, Bundesstaat, Parteienstaat, Sozialstaat Umweltstaat.

Epochen der Verfassungsgeschichte: Weimarer Republik und das Dritte Reich, (1918 -1945)
Schwerer Weg von der spätabsolutistischen Monarchie zum Verfassungsstaat;
Entstehung des Nationalstaates (1806 -1918)
Das Heilige Römisch Reich Deutscher Nation nach 1648.
Die Reichsverfassung, die konfessionelle Frage, (1410 – 1648).
Die Herausbildung der Territorialherrschaft, (1254 -1410) im Heiligen Römische Reich Deutscher Nation
Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, (453 – 800)
Der Staat international und relativ: Die völkerrechtliche Orientierung des Staates: Selbstbestimmungsrecht, Menschenrechte, Grundrechte und Grundpflichten des Staates.
International: Integration in multilateralen Konventionen; Europäische Union;
internationale Organisationen