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Karl Binding (1841-1920), Strafrechtsprofessor in Freiburg; Lehre: Verbotsirrtum im Strafrecht (§ 17 StGB); fehlende Einsicht, Unrecht zu tun; unvermeidbare Verbotsirrtum: Schuldausschließungsgrund; vermeidbarer V.: Strafbarkeit möglich mit Schuldmilderung und Strafmilderung (§§ 17, 49 StGB).
Otto von Gierke (1841-1921), Rechtshistoriker, „Vater des Genossenschaftsrechts“.

Hugo Grotius (de Grot) (1583 – 1645) holländischer Jurist und Staatsphilosoph:
Staats- und Völkerrechtslehre (modernes Naturrecht und Völkerrecht).
Hauptwerke:„De iure belli ac pacis“ (Das Recht im Krieg und im Frieden),
„Mare liberum“ (Freiheit der Meere).

Thomas Hobbes (1588-1679), „Leviathan“(Hauptwerk): homo homini lupus =
= Der Mensch ist der Wolf des Menschen. Ausweg: Gesellschaftsvertrag.

Rudolf von Iehring (1818-1892). Lehre: „culpa in contrahendo“ (bei Vertragsverhandlungen vertragsähnliches Vertrauensverhältnis, Vgl. 311 BGB). Früher Vertreter der Begriffsjurisprudenz (Rechtsordnung ist ein geschlossenes System von Begriffen). Nach und nach mehr auf den Zweck ausgerichtet.

Georg Jellinek (1851 – 1911) Allgemeine Staatslehre.

Hans Kelsen (1881-1973), österreichischer Staatsrechtler.
„Reine Rechtslehre“ von ihm begründet: eine wertfreie Rechtsmethode (Ablehnung transzendentaler Rechtsideen).

John Lock (1632 – 1704). Staatstheoretiker und englischer Aufklärungsphilosoph;
(Gewaltenteilung)

Georg Puchta (1798 – 1846). Meist bekannter Vertreter der Begriffjurisprudenz

Gustav Radbruch (1878 - 1949) Strafrechtler, Rechtsphilosoph, Politiker

Friedrich Carl von Savigny (1779 -1861). Führend in der
Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts: Historische Rechtsschule.

Christian Thomasius (1655 -1728) Naturrechtler: gegen die Hexenverfolgung.

Max Weber (1864 -1920), Freiburger Professor, Soziologe, Jurist, Nationalökonom.

Ulrich Zasius, (1461 – 1535) Freiburger humanistischer Jurist