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Aristoteles (384 - 322 v. Chr.):
Zusammen mit seinem Lehrer Platon
gehören sie zu den bedeutendsten Philosophen der Antike und bis in unsere Zeit.

Aristoteles in Stichworten:
Erzieher Alexanders d. G.; Philosoph mit der größten Wirkung; große Systematiker; übersichtliche Darstellung des Wissen seiner Zeit; seine immer noch bekannten Werke: Lehrschriften über Naturphilosophie, Logik, Metaphysik, Ethik, Ästhetik, Poetik und Politik; Philosophiegeschichte. Bei ihm sind die Ideen in der Welt. Für ihn gibt es nur einen Kosmos. Gott ist der unbewegte Beweger. Entelechie: Die Verwandlung der Möglichkeit in die Wirklichkeit, (Akt und Potenz); innewohnendes Ziel: die reine Wirklichkeit. Der Mensch ist in seinem Denken ein gesellschaftliches Lebewesen: „zoon politikon“. Die Schulphilosophie ist bis heute von seiner Begriffsbildung geprägt. Seinswissenschaft und Prinzipienlehre ist für ihn die „erste Philosophie“ (die Metaphysik).
Die römische Philosophie bereitet der griechischen Philosophie den Weg im römischen Weltreich. Dabei wurde die lateinische Fachsprache der Philosophie entwickelt. Dadurch wurde Philosophie im Mittelalter verbreitet.
Neuplatonismus: war die philosophische Richtung in der Spätantike, vom 3. – 6. Jahrhundert n. Chr. Dazu gehörten außer der platonischen Philosophie auch andere Einflüsse der Philosophie und religiöse und mythische Elemente christlichen und orientalischen Ursprungs.

Die Philosophie des Mittelalters seit 500. Zeit (ca. 200 – 700) Geht aus der Antike hervor. Aurelius Augustinus (354 – 430), schuf Grundlagen für die mittelalterliche Philosophie. Die theologisch-philosophische Lehre des Mittelalter: „Scholastik“
(lat. schola = Schule) – scholastische Methode praktiziert an Klosterschulen! Frühscholastik ((800 -1200): Studium der Schriften von Aristoteles. Hochscholastik (1150 -1300): Christliche Theologie in Verbindung mit der aristotelischen Philosophie - Albertus Magnus und Thomas von Aquin. Spätscholastik (1300 – 1400): Scholastik im Abwärtstrend; Entwicklungen der Neuzeit zeigen erste Spuren. Philosophie der Renaissance und des Humanismus: ab 1450 verstärkte Richtung in die Neuzeit (Rationalisten und Empiristen!). Daraus entsteht nach und nach ein Weg in die anbrechende Zeit der Aufklärung: 16. bis 18. Jahrhundert (England, Frankreich, Deutschland): Rationalismus, wachsendes Vertrauen in die Vernunft. Die Philosophie von Immanuel Kant (1724 – 1804) wurde zu einer einflussreichen Richtung in der neuzeitlichen Philosophie (Kritik!).

19. Jahrhundert: Deutscher Idealismus mit Fichte, Schelling, Hegel; dazu der Positivismus; auch Kirkegaard, Schopenhauer, Nietzsche und Marx; auch diese Richtungen: Neukantianismus, Pragmatismus und die Lebensphilosophie.

20. Jahrhundert: Phänomenologie von Edmund Husserl; Existenzphilosophie von Martin Heidegger; Existenzialismus von Jean Paul Sartre; Hermeneutik (Deuten u. Verstehen) von Hans-Georg Gadamer; Kritischer Rationalismus von Karl Popper; außerdem Strukturalismus, Denkonstruktivismus; Analytische Philosophie, Sprachphilosophie des akademischen Denkens.