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Die Grundlage moderner Elektrotechnik schuf 1832 Michael Faraday (1791 – 1867): Mit einer Kupferdrahtspule bewies er, dass die Bewegung eines Magneten Strom bewirkt. Er bezeichnete dies als Induktion. Vom Dynamo entwickelte er die Grundlage der modernen Elektrotechnik. Zum elektrodynamischen Prinzip wurde das ausgebaut durch Werner von Siemens (1816 -1892). So entstand die Starkstromtechnik. Damit wurde die technische Anwendung elektrischer Energie möglich – Starkstrom, elektrischer Strom zur Erzeugung mechanischer Energie, zum Verrichten von Arbeit.

James Clerk Maxwell (1831 – 1879) bemühte sich um die Weiterentwicklung von Faradays Erkenntnissen über das magnetische Feld, das um einen stromführenden Leiter entsteht. Bei der Zusammenfassung des Wissens über Elektrizität und Magnetismus kam es zur Theorie der elektromagnetischen Wellen. Demnach soll auch das Licht solch eine Welle sein. Im Labor erzeugte Heinrich Hertz (1857 – 1894) elektromagnetische Wellen. So entstand die Grundlage für die Rundfunk-Entwicklung. Eine erste Erkenntnis von der Wellennatur des Lichtes gab es schon im 19.Jahrhundert. Die Wesensgleichheit von Lichtwellen und elektromagnetischen Wellen wurde Ende des 19. Jahrhunderts erkannt.

Seit dem 19. Jahrhundert wurde die alte Idee mit den Atomen aktuell. Die griechischen Philosophen Leukipp und Demokrit hatten die Idee mit den Atomen schon vor rund 2500 Jahren. Dies war ihre Erkenntnis: Aus unteilbaren kleinen Teilen („atomos“) ist die Welt aufgebaut. Davon blieb bis heute beachtlich: Die Eigenschaften der Materie ergeben sich von den Eigenschaften der Atome in einer Materie. Es wurde weitergedacht und erkannt, dass es in den (chemischen) Atomen einen inneren Aufbau gibt: Von Thomson wurden die Elektronen im Atom erkannt und von Rutherford im Inneren der Atomkern, der von den Elektronen umkreist wird. Danach kam es zur Erkenntnis, dass der Atomkern aus Protonen und Neutronen besteht. So ergab sich dieses bleibende und grundlegende Wissen: Alles auf der Erde, alle Materie hier oder in den Sternen, in belebten oder unbelebten Gebilden besteht aus fundamentalen Bausteinen, den Molekülen und Atomen. Das wurde eine faszinierende moderne Erkenntnis, dass Welt aus 92 Atomarten besteht. Diese „Elemente“ gibt es in einem Zusammenhang: im „Periodensystem der Elemente“.

Spektralanalyse: Es gibt eine charakteristische Wellenlänge bei der Strahlung je Atomart oder Molekülart. In Heidelberg verwirklichten erfolgreich (im 19. Jahrhundert) Kirchhoff und Bunsen die erste astrophysikalische Anwendung der Spektralanalyse (Untersuchung des Lichtes von der Sonne und den Sternen; Ergebnis der Strahlung: Elemente wie auf der Erde). Experimenteller Beweis für die Einheitlichkeit des Universums! Alphabet für das Universum durch die Spektrallinien gefunden.