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Säure“ und „Base“ (oder „Lauge“) nach S. Arrehnius und W. Oswald (1887): Säure ist ein sauer schmeckender Stoff; in wässriger Lösung werden Wasserstoffatome (Wasserstoffionen H+) frei. Basen oder Laugen: Stoffe mit einem seifenartigen Geschmack; im Wasser entstehen Hydroxid-Ionen (OH-). Durch Vermischung von Säuren und Laugen entstehen chemische Salze; z. B. Natriumsulfat (das Natriumsulfat der Schwefelsäure); -at, -it ist meist die Endung.

Einteilung und weitere Grundbegriffe: 1.Anorganische Chemie, dazu gehören alle Elemente außer Kohlenstoff. 2. Organische Chemie: die Chemie der Kohlenstoff-Verbindungen 3. Physikalische Chemie: die Wirkung der physikalischen Gesetzen bei chemischen Vorgängen. Spezielle Chemie: Pharmazeutische Chemie, Nahrungsmittelchemie, Elektrochemie, Kunststoffchemie u.a.
Atom ist das kleinste Teil eines Moleküls; Molekül ist das kleinste Teil einer Verbindung. Ein bestimmter zusammengesetzter Stoff mit bestimmten Eigenschaften ist eine Verbindung Variable Mengen, die auch getrennt werden können nennt man ein Gemisch oder Gemenge. Chemische Formeln - Bruttoformel oder Summenformel: Wie viel Atome welcher Elemente in einem Molekül der betreffenden Verbindung sind. Strukturformel: Wie die einzelnen Elemente innerhalb des Atoms verknüpft sind.

Oxide: Verbindung irgendeines Elements mit Sauerstoff. Sehr wichtige Verbindung!.
Organische Verbindungen: Kohlenstoff (Schlüssel zum Leben!) gehört zu allen organischen Stoffen. Die organischen Verbindungen bestehen immer aus Kohlenstoff meist mit Sauerstoff (O), mit Wasserstoff (H) und mit Stickstoff (N). Beachtliche Variationen sind möglich, weil Kohlenstoffatome sich mit sich selbst verbinden können. Viele Variationen von Molekülen: durch die Ketten und Ringstrukturen mit dem Kohlenstoff. Daraus ergibt sich diese Schätzung: anorganische Verbindungen jetzt etwa 100 000;

organischen Verbindungen (Kohlenstoffverbindungen)
jetzt etwa 15 Millionen.
Mit Justus von Liebig (1803 -1873) Fortschritt der Chemie besonders in organischen Elementaranalysen, beim Pflanzenwachstum u.a.

Kekule’ (1829 -1896) erkennt, dass Kohlenstoffatome sich in Ketten und Ringen (Benzol-Sechseck) verbinden. Mit der Einführung der Valenzen zeigte er, wie sich Kohlenstoffatome verketten: Kohlenstoffatome sind immer vierwertig, haben vier Valenzen. Dadurch kann es an jeder Valenz eine Verkettung mit anderen Atomen geben. Vieles von der Entwicklung in der modernen Welt kommt von der organischen Chemie.

Radiochemie: Neue Möglichkeiten der Chemie ergaben sich durch Entdeckung der Radioaktivität (1895). Die Grenzen zwischen Atomphysik und Chemie sind inzwischen offen. Unterschiede in der Thematik: In der Atomhülle geschehen die meisten chemischen Vorgänge; Kernchemie (Radiochemie): Hier geht es um den Atomkern hinsichtlich der Protonen und der Neutronen.

Biochemie: Ursprünglich ging es um die Erforschung von Körperflüssigkeiten. Das Gen als Grundlage des Lebens wurde nach und nach zu einem zentralen Thema der Biochemie.