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Machtausübung geschieht durch wenige über viele. Die Mächtigen werden von vielen (Demokratie!) dazu bestimmt, Macht zu übernehmen und auszuüben. Andere Machthaber erobern sich die Macht, weil sie sich berufen oder berechtigt fühlen, Macht zu haben und Macht auszuüben. - Machtausübung hat in der bisherigen Menschengeschichte viel Leid gebracht. Aber schon in der alten Geschichte gibt es ein philosophisches Suchen und Finden von humanem Denken über Macht und über Lebensfreude, wenn auch noch nicht als Zusammenhang. In der neueren Zeit erkannte man, dass alle Menschen mehr sind als Untertanen, als Sklaven, als Leibeigene, als Pöbel, als arme Schlucker. Das sind Menschen wie die Mächtigen und wie alle anderen Bevorzugten und Überschätzten, und für alle gelten die gleichen allgemeinen Menschenrechte.
So fand man mehr und mehr die Spuren des Rechtstaates. Seit dem 20. Jahrhundert breitet sich nach und nach von Land zu Land, für das ganze Volk der Rechtstaat aus. Durch den Rechtstaat gibt es mehr Wohlergehen für das Volk, mehr Wohlstand für das Volk, mehr Lebensfreude für das Volk. Und was sind das für Lebensfreuden? In der Freiheit und im Frieden eine Heimat zu haben, das ist einer schöner und guter Start für vieles. Und wenn menschliches Leben und die Güter für das Leben aller nicht mehr vergeudet und vernichtet werden im Unfrieden, dann bleibt viel für das Wohlergehen aller. Bei den wiederholten Zerstörungen im alten Gegeneinander, in alter Machtausübung mussten die Menschen über Ruinen und Gräbern immer wieder neu anfangen. Im menschenfreundlichen Miteinander geht es immer weiter, auch über Grenzen von Nationen und Konfessionen, weil auch die anderen Menschen sind wie wir und wie alle. Konfessionen sind die Bekenntnisse der andern, nicht nur religiöse Bekenntnisse. Es wird zur Freude miteinander, wenn wir mit humaner Achtung Menschen anderer Nationen, anderer Religionen, in verschiedenen anderen Situationen und auch Konfessionen erleben. Früher wurde oft die Verschiedenheit als Propaganda für Feindschaft und Hass zur Machtausübung benutzt. Dadurch gab es unnötige Kriege, sinnlose Zerstörung, sinnloses Leiden, sinnloses Sterben, statt freundliches und friedliches Leben miteinander. In den Palästen wurde das kaum erkannt und anscheinend wurde es nicht bewusst, wie arm an Lebensfreude das Volk durch die alte Machtausübung war.
Wie viel menschenfreundliche Lebensfreude es für das ganze Volk geben kann, erleben jetzt schon einige Völker. Wir können hoffen, dass dies auch ein Anfang und eine Einladung für alle Völker wird. Die Machtausübung bei der ferne, fremde Horden über Länder und Kontinente brennend und mordend herfielen, die Machtausübung mit Massenmorden und Massenvernichtung Großreiche zu schaffen oder für die Übermacht einer Religion zu kämpfen, das ist finstere Vergangenheit. Jetzt ist es höchste Zeit für die Lebensfreude aller Menschen. Lebensfreude ist ein Menschenrecht in allen Nationen, in allen Religionen. Manche fürchten, sie könnten bei ihrer Machtausübung die Übermacht für die Unterdrückung der Lebensfreude beim Volk verlieren. Niemand sollte Macht so haben oder so ausüben, dass Menschen durch diese Macht arm werden, leiden und sterben. Mit Macht können Menschen viel verwirklichen, auch Gutes und Schönes, für ein gutes und schönes Leben.
Diese Lebensfreude sollte es für alle Menschen geben:
Ein gutes und schönes, ein friedliches, ein menschenfreundliches Leben
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