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Realisten sind stolz darauf, die Wirklichkeit zu kennen. Manche grenzen sich mit ihrem „realistischen“ Selbstbewusstsein gegen alles ab, was über ihre eigene Erfahrung und Vorstellung hinausgeht. Mit modernem Wissen sind unsere Erfahrung und Vorstellung zu klein, um beim Forschen und Lernen alles zu begreifen. Jetzt wissen wir es, wir haben mit unserem Begreifen, mit unserer Vorstellung keinen ausreichenden Maßstab für die ganze, große Wirklichkeit. Durch das moderne Wissen gibt es diesen befreienden, großen Lerninhalt: Alles ist größer, viel größer.
Beim modernen Lernen kann es viel Lernfreude geben, weil die Lerninhalte uns zur großen Wirklichkeit führen: Damit wäre doch viel Freude möglich zu lernen, wie das alles ist und wie das geht im Weltall, wie das alles ist und wie das alles geht in der vielfältigen Natur mit all dem schönen und interessanten Leben bis hinein in die Millionen Zellen, bis zu den Milliarden Atomen. Und wie wunderbar ist die elektronische Energie mit fast gleichzeitiger Kommunikation und Information über Kontinente. - Die Menschen erleben schon Jahrtausende täglich das Weltall beim Anblick des nächtlichen Sternenhimmels. Lange waren es für die Völker nur einige Tausende rätselhafte kleine Lichtlein mit einem größeren Licht bei Nacht und mit dem ganz großen Licht bei Tag. Nach und nach wussten einige Forscher, dass es mehr als Millionen sind, Millionen größere Welten, die sich über uns und um uns mit unvorstellbaren Geschwindigkeiten bewegen in mathematisch und physikalisch exakten, hochintelligenten Abläufen. Es ist in unserem Wissen noch einiges dazu gekommen: Es sind Milliarden Welten um uns und über uns; und das können jetzt viele, viele Menschen lernen.

„Alles ist größer, viel größer!“ Dieses moderne, humane Bildungsprogramm ist noch jung und leider noch nicht überall angekommen. Wir haben auch im 20. Jahrhundert sogar mit höherer Schulbildung und mit Hochschulbildung zu wenig gelernt über „Mehr Wirklichkeit in den anderen Dimensionen“. Das ist ein Thema für alle Menschen und eine Bereicherung für alles Lernen. Menschen haben Freude daran, in so einer großen Wirklichkeit zu leben, zu so einer großen Wirklichkeit zu gehören. Vielleicht ist manches beim Lernen nicht gelungen, weil und wo dies zu kurz kam, dass wir zur großen Wirklichkeit der anderen Dimensionen gehören. Deshalb können wir ja so viel lernen, weil wir mit unserer Begabung Anteil haben an den anderen größeren Dimensionen. Mit dem Lernen verwirklichen wir das, was in uns hinein gegeben ist. Wenn unsere Begabung für geistiges Leben verkümmert, verarmen wir innerlich. Vielleicht kommen psychische Nöte, soziale Nöte, überhaupt humane Nöte oft von der Verkümmerung der Begabung für geistiges Leben.
Auch im religiösen Leben ist das eine hoffnungsvolle Aussicht: „Mehr Wirklichkeit in den anderen Dimensionen“. Vor zweitausend Jahren wurde uns als Botschaft vom Himmel gesagt, dass wir Kinder des großen Gottes sind. Das darf man doch so verstehen, dass wir auch zum Himmel gehören. Modern gesagt, wäre es doch so möglich: Wir gehören zu den großen Dimensionen der ewigen Welt. Mit unserer großen allgemeinen Begabung für geistiges Leben ist in uns einiges von den anderen Dimensionen. In der modernen Welt verwirklichen sich viele Gaben für das Lernen, für das geistige Leben. Auch mit den Gaben für Technik, für Wohlergehen und für die Entwicklung einer humanen Menschenwelt wird uns menschenfreundlicher Reichtum vom Himmel zuteil, haben wir Anteil an der großen Intelligenz und dem großen Können der viel größeren anderen Dimensionen. Auf dieser Spur „Alles ist größer, viel größer“ geht einiges noch weiter in der Richtung von
MEHR WIRKLICHKEIT IN DEN ANDEREN DIMENSIONEN.