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Kann man HUMANE BILDUNG studieren? Vielleicht bald! Eigentlich sollten alle HUMANE BILDUNG lernen. - „Die Ursache von viel Unglück bei uns Menschen könnte schon längst ausreichend bekannt und anerkannt sein: der Mangel an Bildung für das humane Miteinander“…. „Wenn wir so viel für die humane Freiheit und für das humane Miteinander lernen wie für den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, dann wird dieses Jahrhundert der Beginn unserer Geschichte im humanen Fortschritt, der Beginn unserer Geschichte, in der es uns gelingt, die humane Freiheit im humanen Miteinander zu lernen.“

www.humaner-reichtum.de (S.3 und S. 58):
Wo können wir das lernen, wie und seit wann können wir das lernen? Der Mangel an Bildung für das humane Miteinander wirkte sich aus in dem vielen Leiden und Sterben durch die Weltgeschichte, in dem vielen Unglück in den Lebensgeschichten der Menschen. Warum gab es diesen Mangel? Darüber könnten und sollten wir doch mehr informiert sein! -

Im 20. Jahrhundert kam es zu Höhepunkten des organisierten Gegeneinanders durch Kriege und Bürgerkriege. Nach und nach wurde das Wort „human“ lebendig, zunächst unauffällig, dann aber immer deutlicher. Für viele war es vorerst noch ein Fremdwort. Aber es wurde mehr und mehr verstanden und bejaht, so verstanden und bejaht: „menschlich, menschenfreundlich, gebildet….“

Es ergab sich dabei diese Einstellung: „human“ – das ist gut, das hilft, das rettet! Wo, wie und wann hat das begonnen? Wie war das vorher? Diese spannende Geschichte der Befreiung, der Rettung aus viel Unterdrückung, aus vielem Leid, aus vielem Gegeneinander verbreitete sich deutlicher seit dem 16. Jahrhundert: Humanität (lat. humanitas) wurde erkannt und bekannt als „edle Menschlichkeit“. Daraus entstand „Humanismus“, „humanistisch“ für höhere Bildung, wissenschaftliche Erkenntnis auch als Verbindung mit der Antike, mit alten Sprachen, dazu die Bezeichnung „humanistisches Gymnasium“ (mit Latein und Griechisch als Hauptfächer). Die ersten Anfänge des Humanismus stammen aus Italien seit dem 12. Jahrhundert. Schon im 14. bis zum 16. Jahrhundert kam es zur Ausbreitung in Europa (Italien: Dante, Petraraca; Frankreich: Scalinger; in den Niederlanden: H.Grotius; in England: T. Moore; deutschsprachige Humanisten: Reuchlin, Erasmus von Rotterdam, U. von Hutten, Melanchthon). Im 18./19. Jahrhundert kam es zum Neuhumanismus durch Winckelmann und W. von Humboldt. Im 19./20. Jahrhundert gab es eine Wandlung zum Humanitätsideal mit sozialer Ausrichtung auch für die freie Persönlichkeitsentfaltung.
Jetzt geht es bei Humanität um Menschenfreundlichkeit, Wohltätigkeit, um die Würde aller Menschen, um Mitverantwortung, Toleranz und Anerkennung der Menschenrechte. Zum Humanismus gehört meist ein Bildungsideal. Schon bei Cicero und anderen bekannten römischen Denkern gab es so ein Bildungsideal, dass die menschlichen Fähigkeiten entfaltet werden.

Auf diesen oft vereinzelten Spuren und manchmal schwerfälligen Wegen sind wir bei der hoffnungsvollen Möglichkeit angekommen, den Durchblick für die HUMANE BILDUNG zu finden und den Weg zu sehen und zu gehen, auf dem wir Menschen befreit werden von geistiger Armut, befreit werden für geistigen Wohlstand, befreit werden für die Lebensfreude auch durch Lernfreude, befreit werden für die Lebensfreude durch geistigen Reichtum. Die allgemeine Begabung der Menschen, unsere Lernfähigkeit von der Kindheit bis ins Alter ergibt die begründete Hoffnung, dass wir alle vom Himmel her berufen sind für den großen humanen geistigen Reichtum durch HUMANE BILDUNG.