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Warum hören wir so wenig vom Himmel, warum lernen wir so wenig vom Himmel? Wie und was können wir vom Himmel lernen? Wie kommen wir überhaupt in die Richtung vom Himmel mit unseren Gedanken, in unserer Sprache, in der Religion? Gehört „Himmel“ überhaupt vor allem zur Religion? Diese Entwicklung gibt es. Aber Himmel als Wirklichkeit ist doch Ursprung von Weltall, von unserer Welt, Ursprung des Lebens, auch unseres Lebens.
Himmel ist doch die große, ganz andere Welt vor dem Weltall, vor unserer Welt, vor uns. Woher wissen wir das? Das ist ein Wissen bei uns Menschen seit Urzeiten. Von dort her ist dieses Wissen in uns Menschen, bis hinein in unsere gegenwärtige Besinnung. Anscheinend schwindet das aus unserer Besinnung nur dort und dann bis einige mir ihrem geringen Wissen kommen und diese Besinnung zerstören. Durch viele Jahrtausende kam das Wissen vom Himmel bis zu uns: Es erwachte immer wieder als Besinnung, es wurde zweckhaft für Macht verwendet, es wurde missbraucht, verunstaltet und zertrümmert und bis in die Seelen hinein verfolgt.

Im Jahre 2008 gibt es rund um die Erde jede Woche einen Himmelstag - wahrscheinlich bei allen Völkern. Dabei schleicht sich da und dort noch manches ein von dem traurigen, menschenunwürdigen, menschenfeindlichen Umgang mit dem Himmel. Aber viele Millionen kommen jede Woche in ihr Gotteshaus, weil sie zum Himmel gehören, weil sie sich nach dem Himmel sehnen, weil der Himmel ihre Heimat ist. Vielleicht erleben sie dort immer wieder auch Menschen im Vordergrund. Aber auch das gibt es immer wieder: Die Menschen erfahren es irgendwie oder einer sagt es: „Der Himmel ist da“ oder „Unsere Heimat ist im Himmel“. In den Verwirrungen, in den Verfolgungen und in dem Missbrauch der vergangenen Jahrtausende ist die Besinnung und die Sehnsucht zum Himmel nicht untergegangen, aber bei vielen überlagert von aufdringlichen und gewalttätigen Menschenwerken.

Im 21. Jahrhundert werden durch modernes Wissen überall die Tore zu ganz anderer großer Wirklichkeit geöffnet. Das bereichert auch die Besinnung im Glauben an den großen, ganz anderen Himmel als der Ursprung in ganz großer Intelligenz und in ganz großem Können. Das erfüllt die Sehnsucht zum Himmel, das bestärkt die Besinnung zum Himmel des großen Gottes: Im Weltall, beim Sternenhimmel gibt es Milliarden ganz andere riesige Welten mit einer Entstehung und mit einem Weiterbestehen in ganz großer Physik, in ganz großer Chemie, in ganz großer Mathematik mit einer wunderbaren, kunstreichen Biologie. Die große, ganz andere Welt dieser Entstehung und dieses Weiterbestehens mit der ganz großen Intelligenz und dem ganz großen Können ist die immer noch gegenwärtige und immer noch wirkende Welt des Himmels. Und weil so die Welt des Himmels mit der ganz großen Intelligenz und mit dem ganz großen Können immer noch da ist, deshalb ist das Weltall mit den Milliarden riesigen Welten in riesigen Geschwindigkeiten und riesigen Energien noch da, deshalb sind wir noch, immer noch da in unserer lebensgefährlichen Weltgeschichte, deshalb sind wir noch da nach Jahrtausenden des Gegeneinanders, nach Jahrtausenden von Verfolgung, von Vernichtung, von Unterdrückung der Völker durch einige Menschen. Der große, ganz andere Himmel mit ganz großer Intelligenz und ganz großem Können ist da: Auch das ist modernes menschenfreundliches Lernen, auch das ist modernes hilfreiches Wissen.